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24.02.2012

Seminar "Tödlicher Transit: Migration und Menschenrechtsverletzungen"

24.-26. Februar, Würzburg
Fast jede Nacht wagen sich Menschen von Nordafrika aus auf heillos überladenen Schleppkähnen in Richtung Europa. In Mexiko, das Menschen aus Süd- und Mittelamerika auf dem Weg in die USA passieren wollen, werden jährlich Hunderte MigrantInnen ermordet.

Noch mehr werden Opfer anderer schwerer Gewalttaten, während die Polizei solche Verbrechen faktisch ungeahndet lässt.

Wer sich gezwungen sieht, sein Heimatland zu verlassen, um woanders Arbeit zu suchen, nimmt oft nicht nur während des Weges große Gefahren auf sich. Wer tatsächlich sein Ziel erreicht, ist auch dort oft in einer prekären Lage. Selbst bei legalem Aufenthalt berichten MigrantInnen aus ganz unterschiedlichen Ländern von alltäglicher Diskrimierung, Anfeindung und Ausgrenzung. Noch schlimmer ist die Lage bei den Klandestinen.

Anhand von konkreten Beispielen werden im Seminar grundlegende menschenrechtliche Verpflichtungen der Staaten herausgearbeitet. Einen Schwerpunkt wird die Veletzung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte in den Herkunftsländern bilden. Es werden internationale rechtliche Entwicklungen diskutiert, die - wie die Wanderarbeiter-Konvention - den Schutz verbessern können. Schwerpunkt dieses Seminars ist die Arbeitsmigration (nicht Asyl, hierzu gibt es eigene Angebote).

Das Seminar findet auf der Akademie Frankenwarte statt.
Weitere Information und Anmeldung: http://www.frankenwarte.de/bildungsangebote-menschenrechte.html
(verfasst am 13.1.2012)